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Ergebnis 591 bis 600 von 635

Thema: Prezident

  1. #591
    Einer der Wenigen Avatar von Lassic
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    Artistpage von Lassic
    Zitat Zitat von monstersteak Beitrag anzeigen
    dass sich einige aktivisten lächerlich verhalten, macht nicht das grundsätzliche thema lächerlich
    und das ist genau die art von argumentation die ich lächerlich finde
    eure probleme sind nichts wert, weils anderen (oder auch früher wie bei prezi) viel schlechter geht
    werde mir eine an sich gute sache nicht madig machen lassen weils eine paar verrückte übertreiben, gibt genügend gegenbeispiele
    feministinnen befassen sich durchaus auch mit diskriminierungen in andern ländern, du suchst dir aber halt einzelne sachen raus um die sache an sich schlecht aussehen zu lassen
    Es sind eben nicht "ein paar Verrückte" oder "einzelne" Diese Denkweise ist bei den meisten feministischen Bewegungen Standard. Und über die Feministinnen, die sich mit den Problemen in anderen Ländern befassen und sich dafür einsetzen wurde ja nichts negatives gesagt. Zumindest von mir nicht und soweit ich das beurteilen kann auch von Prezident nicht. Diese "echten" Feministinnen sind aber mittlerweile in der Minderheit. Und die "Verrückten" in Mehrheit.

    0 Not allowed! Not allowed!
    "Deine Seele gehört jenem der am meisten bietet/
    Ich krieg lieber weiter Prügel als mich schweigend einzufügen/
    Was nützt die Ablehnung ihrer, wenn deine eigenen Lügen/
    Die einzig plausible Alternative sein solln?/
    Dass du der Feind meines Feindes bist, macht dich nicht zu meinem Freund/
    Wir sind nicht ein Volk mein Freund/"

  2. #592
    Erfahrener Benutzer Avatar von monstersteak
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    Zitat Zitat von Lassic Beitrag anzeigen
    Es sind eben nicht "ein paar Verrückte" oder "einzelne" Diese Denkweise ist bei den meisten feministischen Bewegungen Standard. Und über die Feministinnen, die sich mit den Problemen in anderen Ländern befassen und sich dafür einsetzen wurde ja nichts negatives gesagt. Zumindest von mir nicht und soweit ich das beurteilen kann auch von Prezident nicht. Diese "echten" Feministinnen sind aber mittlerweile in der Minderheit. Und die "Verrückten" in Mehrheit.
    weiß nicht woher diese behauptungen immer kommen
    hast du eine studie durchgeführt bei der alle feministinnen befragt wurden und dann ausgesiebt wer verrückt ist und wer nicht?
    gibt viele frauen die sich als feministinnen bezeichnen und viele punkte davon unterstützen, ohne aktivisten zu sein oder leute auf twitter zu beleidigen
    edt: hab auch nicht gesagt, dass ihr solche feministinnen schlecht macht sondern, dass du die sache an sich schlecht redest aufgrund der vorhin erwähnten feministinnen und das betrifft dann im endeffekt auch die, die du als "gute feministinnen" warhnimmst
    oke kapier jetzt erst wer du bist
    das zitat aus dem interview hab ich natürlich sehr stark interpretiert und etwas zu polemisch meine meinung dazu gesagt
    will dir damit natürlich nicht unterstellen, dass du als person tatsächlich vergewaltigung nicht schlimm findest oder ähnliches habe nur gesagt man könnte das, wenn man wirklich wollte als relativierung ansehen
    hoffe, solche diskussionen sind das was du erreichen wolltest und vielleicht beziehst du in ein paar jahren mal klar stellung zu den verschiedenen themen des albums, ohne doppelironie und offene fragen, steht dir aber natürlich auch frei das nicht zu tun
    musikalisch ist das alles dope, muss ich zugeben auch wenn inhaltlich für mich nichts dabei ist @Whiskeyrap

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    Geändert von monstersteak (21.07.2018 um 17:56 Uhr)

  3. #593
    Erfahrener Benutzer Avatar von sqroot
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    Zitat Zitat von Whiskeyrap Beitrag anzeigen
    ich betrachte es grade nicht als vereinfacht:

    ich will wirklich wissen, wie weinstein und andere funktionieren konnten.

    und ein großteil der metoo-debatte krankt daran, dass andere es bereits zu glauben wissen.

    die individuellen gründe interessieren mich an der stelle nicht, wie auf facebook geschrieben maße ich mir da überhaupt kein urteil an. es geht mir allein um eine analytische ebene, die ich aber auch als angemessen empfinde, wenn es eben nicht mehr um einzelfälle geht, sondern um ein gesamtproblemfeld "sexuelle gewalt und machtmißbrauch auf allen gesellschaftlichen ebenen"
    dieses auf die gesamtheit bezogene argument kommt im album und im staiger interview auch ganz gut rüber, im noisey-interview ist das bei weitem nicht annäherend so eindeutig.
    sei es nun, weil das interview zu stark gekürzt wurde, oder weil du dich gelegentlich zu stark in die devil's advocate rolle reinsteigerst.
    spätestens wenn man anfängt, mit dem interviewer anhand von irgendwelchen obskuren analogien zu diskutieren, die eine der beiden parteien auf den tisch gelegt hat, sollte einem ein rotes warnlicht angehen.
    wie zuvor erwähnt finde ich es auch ein bisschen schade, dass in dem interview nur auf diesen teil des albums eingegangen wird - dieser motiviert die abstraktere sichtweise nämlich eher.

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  4. #594
    hotter boi Avatar von LeNudels
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    Album ist das Album des Jahres im Deutschrap safe. Verstehe zwar nur die Hälfte, aber die ist krass.

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    sweg

  5. #595
    Einer der Wenigen Avatar von Lassic
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    Zitat Zitat von monstersteak Beitrag anzeigen
    weiß nicht woher diese behauptungen immer kommen
    hast du eine studie durchgeführt bei der alle feministinnen befragt wurden und dann ausgesiebt wer verrückt ist und wer nicht?
    gibt viele frauen die sich als feministinnen bezeichnen und viele punkte davon unterstützen, ohne aktivisten zu sein oder leute auf twitter zu beleidigen
    edt: hab auch nicht gesagt, dass ihr solche feministinnen schlecht macht sondern, dass du die sache an sich schlecht redest aufgrund der vorhin erwähnten feministinnen und das betrifft dann im endeffekt auch die, die du als "gute feministinnen" warhnimmst
    Wenn nicht die Mehrheit verrückt ist, warum wird der öffentliche feministische Diskurs davon bestimmt, welche Wörter sexistisch seien und und wofür es unbedingt Quoten bräuchte? Warum feiert man Ghostbuster und Oceans 8 als auch so feministisch (was ist halt überhaupt nicht sind), nur weil es weibliche Hauptrollen hat, ignoriert dann ein Annihlation? Warum paktiert man zum Beispiel bei dem March of Women mit radikalen Islamistinnen wie Linda Sarssour, die die Sharia verharmlost und über eine genitalbeschnittenen Frau schrieb "Cut her by the pussy"? Nein ich habe nicht alle Feministinnen gefragt. Brauche ich auch nicht. Ich sehe was hauptsächlich öffentlich diskutiert wird. Und das ist verrückt. Und entweder sind die die diskutieren verrückt oder die nicht verrückte Mehrheit schweigt (warum auch immer) und lässt dadurch die eigene Glaubwürdigkeit beschädigen, was auch wieder verrückt ist. Und soll ich dir mal was ganz krasses sagen. Es gibt auch viele Männer und Frauen, die sich nicht als Feminist(innen) bezeichnen und trotzdem viel Punkte der ursprünglichen feministischen Theorie teilen. Und diese Leute fühlen sich seltsamer Weise nicht von den Aussagen Prezidents angesprochen oder beleidigt. Wenn du Kritik an einzelnen konstant mit der Kritik an der Sache an sich verwechselst, kann ich dir auch nicht helfen. Dann bist du meiner Meinung nach aber auch für jeglichen Diskurs nicht qualifiziert.

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    Geändert von Lassic (21.07.2018 um 18:48 Uhr)
    "Deine Seele gehört jenem der am meisten bietet/
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  6. #596
    Erfahrener Benutzer Avatar von Aeternum
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    Habe gerade "Ist das ein Superfood?" gehört und bemerkt, dass ich selten so sehr bei nem Prezi-Track lachen hab müssen

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    "Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft"

  7. #597
    Erfahrener Benutzer Avatar von monstersteak
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    Zitat Zitat von Lassic Beitrag anzeigen
    Wenn nicht die Mehrheit verrückt ist, warum wird der öffentliche feministische Diskurs davon bestimmt, welche Wörter sexistisch seien und und wofür es unbedingt Quoten bräuchte? Warum feiert man Ghostbuster und Oceans 8 als auch so feministisch (was ist halt überhaupt nicht sind), nur weil es weibliche Hauptrollen hat, ignoriert dann ein Annihlation? Warum paktiert man zum Beispiel bei dem March of Women mit radikalen Islamistinnen wie Linda Sarssour, die die Sharia verharmlost und über eine genitalbeschnittenen Frau schrieb "Cut her by the pussy"? Nein ich habe nicht alle Feministinnen gefragt. Brauche ich auch nicht. Ich sehe was hauptsächlich öffentlich diskutiert wird. Und das ist verrückt. Und entweder sind die die diskutieren verrückt oder die nicht verrückte Mehrheit schweigt (warum auch immer) und lässt dadurch die eigene Glaubwürdigkeit beschädigen, was auch wieder verrückt ist. Und soll ich dir mal was ganz krasses sagen. Es gibt auch viele Männer und Frauen, die sich nicht als Feminist(innen) bezeichnen und trotzdem viel Punkte der ursprünglichen feministischen Theorie teilen. Und diese Leute fühlen sich seltsamer Weise nicht von den Aussagen Prezidents angesprochen oder beleidigt. Wenn du Kritik an einzelnen konstant mit der Kritik an der Sache an sich verwechselst, kann ich dir auch nicht helfen. Dann bist du meiner Meinung nach aber auch für jeglichen Diskurs nicht qualifiziert.
    in meiner welt wird der öffentliche kurs in keinster weise davon bestimmt, da geht es um themen wie changengleichheit, frauen in führungspositionen und pay gap
    habe bei den ghostbusters weitaus mehr berechtigte kritik und sich darüber lustig machende leute wahr genommen als leute die das tatsählich als feministische errungenschaft feiern
    wieviele feministische märsche gab es denn glaubst du an denen diese sharia wahnsinnige nicht teilgenommen hat
    mein erlebnis von feminismus wird zu einem großen teil von solchen themen bestimmt und nicht von irgendwelchen keifenden femnazis, die erlebe ich, wenn dann hauptsächlich als meme
    wie du schon sagst gibt es viele, viele menschen die feminstische ansätze gut finden, du befasst dich aber trotzdem lieber mit der vocal minority und meinst der öffentliche diskurs wird alleine von denen geführt, so erlebe ich das aber nicht
    dass diese leute dem feministischen gedanken schaden, darauf können wir uns definitiv einigen, denke nur wir ziehen die grenze da wo anders
    "Es sind eben nicht "ein paar Verrückte" oder "einzelne" Diese Denkweise ist bei den meisten feministischen Bewegungen Standard." sorry, dass ich diese kritik an einzelnen mit kritik an der sache verwechselt habe

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  8. #598
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    Zitat Zitat von monstersteak Beitrag anzeigen
    in meiner welt wird der öffentliche kurs in keinster weise davon bestimmt, da geht es um themen wie changengleichheit, frauen in führungspositionen und pay gap
    Du meinst Ergebnisgleichheit, denn Chancengleichheit haben wir längst. Außer man macht halt Männer dafür verantwortlich, dass man benachteiligt werden würde und nicht das kapitalistische System. Aber diese Gier nach Frauen in Führungspositionen zeigt ganz gut, dass die meisten Feminismen von Neoliberaler Ideologie durchdrungen sind. Warum sollte man das wollen? Warum gelten Führungspositionen überhaupt als erstrebenswert? Dahinter steckt doch nur der Verwertungsgedanke. Dass man in so einer Position ständig der Arsch von allen ist, sehr viel Verantwortung zu tragen hat, oft das soziale Umfeld durch höhere Arbeitsstunden leidet und so weiter wird immer fröhlich ignoriert. Oder dahinter steckt, der Gedanke, dass nur Frauen (oder Frauen besser als Männer) die Rechte der Frauen vertreten könnten. Ich denke CDU mit Merkel und AfD mit Weidel, Petry und Storch sind Gegenbeweis genug. Auch in der Wirtschaft wird eine Frau in einer Führungsposition frauenfeindlich agieren, weil es nun mal systembedingt ist. Aber von Feministinnen, die den Kapitalismus abschaffen wollen höre ich irgendwie sehr wenig. Und der Pay gape ist dann noch ein schönes Beispiel wie man Statistiken und Studien bewusst fehlinterpretiert oder Fakten auslässt, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen.


    habe bei den ghostbusters weitaus mehr berechtigte kritik und sich darüber lustig machende leute wahr genommen als leute die das tatsählich als feministische errungenschaft feiern
    Der Regisseur selbst hat jeden, der den Film schlecht findet unterschwellig als Sexist abgetan. Aber okay, der Punkt war sowie so eher, dass man Annihilation komplett ignoriert hat.

    wieviele feministische märsche gab es denn glaubst du an denen diese sharia wahnsinnige nicht teilgenommen hat
    Der Women’s March on Washington war einer der größten und am meistdiskutiertesten. Was interessiert es denn, wo sie nicht dabei war? Da waren eine halbe bis ganze Millionen Menschen da. Willst du mir jetzt allen ernstes erzählen, das sei nur eine kleine aber laute Minderheit? Kannst mir ja gerne vergleichbar große Demonstrationen zeigen, die feministische Kritik am Kapitalismus liefern?

    wie du schon sagst gibt es viele, viele menschen die feminstische ansätze gut finden
    Das sind aber keine Feministen. Das sind halt schlicht Menschen, die keine Arschlöcher sind. Man muss kein Feminist sein, um für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern einzustehen.

    "Es sind eben nicht "ein paar Verrückte" oder "einzelne" Diese Denkweise ist bei den meisten feministischen Bewegungen Standard." sorry, dass ich diese kritik an einzelnen mit kritik an der sache verwechselt habe
    Ich habe nicht ohne Grund die Wörter "Meiste" sowie "Bewegungen" verwendet anstatt "alle" oder "Ideen". Aber danke, dass du nochmal aufzeigst, was das Problem für mich auf deiner Seite ist.

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  9. #599
    Erfahrener Benutzer Avatar von monstersteak
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    ist doch völlig egal ob das tatsächlich erstrebenswerte positionen sind oder nicht
    genau das ist der punkt, man muss nicht dauernd irgendjemanden verantwortlich machen für ungerechtheiten, es geht darum diese aus der welt zu schaffen
    das kapitalismus menschenverachtend ist und auf leute scheißt kann man an vielen beispielen fest machen, nicht nur an der benachteiligung von frauen
    kannst ja gerne versuchen den kapitalismus und alles zu stürzen was daran hängt, da sollte man sich aber vielleicht erreichbarere ziele setzen
    dass der paygap real ist und nicht nur durch dinge wie teilzeitarbeit und ähnliches erklärt werden kann ist hinreichend belegt
    wollte auf die von mir aufgezählten dinge nicht überall im detail eingehen, sondern damit ganz einfach zeigen, dass der alltägliche feministische diskurs nicht nur von keischenden weibern geführt wird. sondern auch mit sachlichen und relevanten themen daher kommt
    stimme völlig mit dir überein, dass nicht jeder mensch ein feminist sein muss, man kann einfach ein anständiger mensch sein und gut ist, wie wir beide wissen gibt es aber ganz einfach viele arschlöcher da draussen die das nicht sind und um solchen menschen kontra zu bieten ist femismus meiner ansicht nach durchaus wichtig
    du übst grundsätzliche kritik an den meisten feministischen bewegungen und willst mir erzählen das sei nicht generalisierend? du sagst doch ganz klar, dass für dich der großteil der feministen und der feminstische diskurs verrückt sind, wieso willst du das jetzt relativieren? mag ja sein dass du die grundidee nicht schlecht findest, den aktuellen feminismus empfindest du ja offensichtlich nicht als positiv und wo du da die grenze zwischen verrückten weibern und akzeptabler meinung ziehst ist schwer ersichtlich
    und zu diesem marsch sind da eine halbe million menschen da gestanden und haben der verrückten zugejubelt weil sie alle schariafans sind oder glaubst du die waren aus einem anderen grund dort
    edt: und um mal zu einem ende zu kommen
    für mich ist kritik am feminismus absolut berechtigt und wichtig und ich denke die punkte die dich stören, finde auch ich zum kotzen
    gleichzeitig finde ich es aber nicht gut die vielen, die gute ideen haben zu verteufeln, weil es eben diese ultra feministische bewegung gibt und bin auch absolut nicht der meinung, dass der großteil der relevanten debatte von solchen geführt wird und auch überzeugt, dass diese einen kleinen teil dieser bewegung ausmachen

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    Geändert von monstersteak (22.07.2018 um 02:40 Uhr)

  10. #600
    Einer der Wenigen Avatar von Lassic
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    Zitat Zitat von monstersteak Beitrag anzeigen
    für mich ist kritik am feminismus absolut berechtigt und wichtig und ich denke die punkte die dich stören, finde auch ich zum kotzen
    gleichzeitig finde ich es aber nicht gut die vielen, die gute ideen haben zu verteufeln, weil es eben diese ultra feministische bewegung gibt und bin auch absolut nicht der meinung, dass der großteil der relevanten debatte von solchen geführt wird und auch überzeugt, dass diese einen kleinen teil dieser bewegung ausmachen
    Aber genau das wird doch eben nicht gemacht (zumindest von mir nicht). Aber anscheinend ist es nicht möglich diese Verhaltensweisen der radikal-"feministischen"-Bewegung zu kritisieren, ohne vorher 1000mal klar gestellt zu haben, dass man den Feminismus ja eigentlich supa-dupa toll findet. Übrigens auch so was was Prezident in seinem neuem Album aufgegriffen hat. Warum ist man nicht in der Lage, Kritik an einem bestimmten Punkt, schlicht als Kritik an diesem einem Punkt zu sehen? Warum muss es eine Einordnung dazu geben?
    Und ja ich halte den Großteil der feministischen Bewegungen für ziemlich bescheuert. Aber wie gesagt eben nicht alle. Nicht aktuell und schon gar nicht historisch. Dass aber der Großteil der Feminismen die Fehler begehen, die ich aufgezählt habe, ist ja nicht meine Schuld. Du versuchst auf der anderen Seite selbige Probleme konstant runter zu spielen. Aber es bleibt meine Frage, wenn diese nicht zur Mehrheit gehören, warum ist der politische Diskurs entsprechend davon geprägt? Es sind eben nicht nur die hysterischen Feministinnen, die man in Memes sieht. Die zugrundeliegende Ideologie findet sich genauso bei "gemäßigten" Feminist(innen) wieder. Vor allem im politischem Kontext ist das mehr als offensichtlich, ich empfehle dazu die Parteiprogramme zur letzten Bundestagswahl. Da ist das alles zwar in schöne Worte gepackt. Der Schwachsinn dahinter bleibt aber der gleiche.
    Und zum Gender Pay Gap, weil es ein Thema ist, was wirklich sehr nervt. Ja es gibt Untersuchungen, dass es je nach Branche einen Gender Pay Gap von 2%-7% gibt. Schlimm genug. Aber trotzdem hört man immer nur von 20%-25%. Das ist einfach eine vollkommen unangemessene Übertreibung. Aber das zu kritisieren ist wohl schon eine zu extreme Lächerlichmachung des Feminismus.

    genau das ist der punkt, man muss nicht dauernd irgendjemanden verantwortlich machen für ungerechtheiten, es geht darum diese aus der welt zu schaffen
    Tja, vielleicht sollte man erstmal den tatsächlich Schuldigen (oder das tatsächlich Schuldige) identifizieren können, bevor man die Ungerechtigkeit aus der Welt schafft. Und vielleicht sollte man auch mal überlegen, ob die Methoden wirklich zu einer Verbesserung der Situation beitragen. Aber ein Diskurs darüber findet innerhalb des Feminismus nicht statt. Aber du kannst mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Zeig mir ein paar Politiker(innen) oder Aktivist(innen), die einen solchen Diskurs anstoßen und nicht dafür in der Luft zerrissen werden.

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