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KC Rebell und Raf Camora wollen zum „Neptun“

veröffentlicht: Freitag, 19.07.2019, 14:48 Uhr | Autor: Nicht Im Chor


Obwohl erst vor kurzem sein sehr erfolgreiches Album „Hasso“ erschienen ist, gönnt sich KC Rebell keine Pause und releast stetig weiter neue Musik. Nach seinem humorvollen Song mit Gringo holt er sich mit Raf Camora das nächste Feature ins Boot und bildet damit die nächste Hit-verdächtige Kombination.

Auf dem ruhigeren Song „Neptun“ sprechen die beiden in einer etwas klischeehaften, beinahe theatralischen Art über die unpersönliche, verwertende Schattenseite von Ruhm und Reichtum und spielen deshalb sogar damit, die Erde zugunsten des Neptun zu verlassen.

Highlight des Songs ist das Musikvideo, das rundum an den Eisplaneten angelehnt ist und dadurch sehr ästhetisch daher kommt. Kreativ sind vor allem die Einstellungen, in denen sich ein arktischer Wasserfall aus einer Vodka-Flasche ergießt.





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16 Kommentare zu dieser News im Forum



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Harmstrong schrieb am 01.08.2019 um 12:22 Uhr:
Ich glaube du versteifst dich etwas zu sehr auf meine Wortwahl. Du hast doch jetzt quasi das Gleiche geschrieben, nur das du nicht so überspitzt und direkt warst.

Sorry, aber ich werde meine Meinung weiterhin äußern. Gerade Musik ist sooooo eine subjektive Sache und wenn ich das Gefühl habe die Ansprüche sind zu gering und ich kann dahinter stehen wenn ich den Anspruch kritisiere, dann werde ich das weiterhin tun. Es steht auch jedem frei meinen Musikgeschmack oder Anspruch an Musik zu kritisieren. Und ich bleibe auch weiterhin dabei, dass Musik die geringeren Anspruch hat, größere Chancen auf kommerziellen Erfolg hat. Ein RAF ist sicher ein guter Künstler, aber wenn ich von Anspruch rede, dann ist mein Vergleich zB einer wie Tua. Du kannst ja mal die aktuellen Alben der beiden hören und dann können wir gerne vergleichen und über Anspruch reden.

Und das mit der Fleißbandproduktion ist nicht "zur Zeit" so, sondern seit PaP. Das merkt man und ich finde es schadet immens der Qualität der Songs und vor allem der Alben. Und das mit der Ahnung ist wieder so ein Thema......Ich hab auch nen Freund der hat Ahnung vom Fußball, aber deshalb kann er kein Profi werden.(Ich hoffe du verstehst wie das gemeint ist und reitest jetzt nicht auf dem Beispiel rum)
In meinen Augen ist das Französicher Rap auf Deutsch und hat nix mit Ahnung oder Innovation zu tun, der kopiert teilweise einfach und lässt sich "inspirieren". Naja in unserer Gesellschaft gibt der Erfolg einem halt Recht.

Avni123 schrieb am 01.08.2019 um 10:33 Uhr:
Nope, es genügt wenn du deinen Anspruch nicht auf andere ausrichtest und deshalb von „sehr sehr sehr geringen Ansprüchen“ sprichst, wenn jemandem zB ein gutes Soundbild genügt

Ich habe RAF noch nie als wirklich guten Texter wahrgenommen,weder früher noch heute. Hin und wieder gab es gute Dinger, die gibt es aber auch heute noch. Mit den feature Gästen wollte ich lediglich sagen, dass er diese 7(?) Tracks auch gut und gerne als eine EP hätte verkaufen können, weiß nicht ganz was du da rausgelesen hast. Ich habe auch nicht gesagt, dass er genau so leidenschaftlich dabei ist, wie er es am Anfang war, nur das man ihm wirklich nicht jegliche Leidenschaft absprechen kann.
Und ja, das was zur Zeit kommt wirkt wie großteils Fließbandproduktion. Schadet in meinen Augen aber auch nicht der Qualität der Tracks, sondern führt höchstens zu ner übersättigung. Hört man ihn aber über die Dancehall-Thematik sprechen, merkt man schnell, dass er seeeehr viel Wissen in dem Bereich hat, bezogen auf jegliche Subgenre, und nicht einfach wahllos einen Dancehall Beat nimmt und sinnlos drauf lostextet (Beispiel Kokain, habe ihn irgendwo mal 10 Minuten allein über den Track reden hören und war verwundert, wie viel dahinter steckt)

PS: sorry wenn die Antwort bisschen wirr ist, ist kacke mit dem Handy zu schreiben

Harmstrong schrieb am 01.08.2019 um 08:41 Uhr:

Ich kann Musik nur an meinem Anspruch messen. Soll ich deinen nehmen?

Sorry, aber man kann sich glaube ich Mühe bei den Texten geben, dass hat Raf früher definitiv getan und den Vibe trotzdem rüber gebracht. Und das man Geld damit verdienen möchte ist mir klar, also stell dich mal nicht so dumm und tu so als hätte ich gesagt, dass man seine Musik gratis anbieten muss. Wenn du mir jetzt erzählen willst, Raf würde die Kuh nicht so gut es geht melken, dann bist du der Dumme und warum macht er denn mit den bekanntesten(relevantesten) Rappern Musik? Weil die alle so nett sind?. Sorry man, ich weiß ich habe da eine sehr naive Ansicht und stehe damit alleine da, aber zu behaupten er wäre noch so leidenschaftlich dabei wie er es zur Anfangszeit war, ist für mich Schwachsinn. Ich feier so viele Raf Songs und von mir aus soll er mit jedem Song auf die 1 gehen, trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung.

Für mich steckt da einfach zu wenig Liebe und Hunger drin. Wenn dir das reicht, dann sei doch froh. Ich für meinen Teil hätte gerne musikalische Abwechslung, facettenreiche Themen und individuellen Sound. Wenn das nicht mit deinen Ansprüchen konform geht, muss ich da mit leben.

WeristDieterBohlen schrieb am 31.07.2019 um 23:27 Uhr:

So sehr ich Raf als Produzenten oder Künstler im generellen schätze - eine gewisse Fließband-Attitüde kann man ihm gerade im Bezug auf die Dancehall-Geschichten nicht gerade absprechen. Da wurde schon viel nach Schema F gearbeitet.

Und KC ist für mich der Inbegriff der Kommerzialisierung des Deutschen Raps. Von seinen "sure shots" wie "Bist du Real?" mal abgesehen, alles was er macht erfüllt das Shisha-Raucher-Kanacken Klischee.

Avni123 schrieb am 31.07.2019 um 22:26 Uhr:
Dass RAF keine Leidenschaft für die Musik hat, würde ich sehr stark anzweifeln. Wenn man ihn etwas verfolgt, sieht man, wie viel Arbeit und Liebe dadrin steckt. Darüber hinaus mit Anthrazit RR ein kostenloses Album/EP gedroppt, in Streaming-Zeiten ist „kostenlos“ zwar ein komischer begriff, aber es kommt denke ich eher seltener vor, dass Rapper auf seinem Niveau aus dem nichts mehrere Songs u.a. mit den wohl bekanntesten Rappern Deutschlands bringen. Dazu noch mindestens ein Gratiskonzert. Den „es macht es nur fürs Geld“ Vorwurf finde ich generell sehr dumm, hier aber auch einfach unpassend. Über KC kann ich nicht viel sagen, aber hört man sich seine Alben an, kommt es mir nicht so vor, als wäre er 100% auf Kommerz aus. Klar, 1-2 sure Shots fürs Radio hier und da, wäre auch dumm wenn er das nicht tun würde.

Wieso du über die Ansprüche an die Musik urteilst, ist mir aber komplett unklar. Habe dich das hier in letzter Zeit mehrmals schreiben sehen, hier aber von „sehr, sehr, sehr, sehr geringen Ansprüchen“ zu sprechen, ist selten dämlich. Ich spreche kein Wort französisch, kann mir aber gut und gerne mal paar Tracks von Franzosen anhören. Wenn der Sound und der Vibe passen, who cares? Wie definierst du denn deine Ansprüche an Musik und wieso denkst du, dass es die einzig wahren sind?

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