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Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Aeternum
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    Qualitätsunterschied zwischen fertigen und offenen Instrumentals

    Moin,

    wie krass fällt eigentlich der Qualitätsunterschied zwischen bereits abgemischten Instrumentals ohne Track-Stems und solchen mit Track-Stems aus, was das Abmischen mit Vocals betrifft? Sind solche Tracks (also mit fertigen Beats abgemischt) überhaupt hörbar?

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  2. #2
    ☩☩☩ Avatar von SOTAER
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    Ich würde sagen, dass das alles davon abhängt in welcher Quali exportiert wurde. Ich nutze immer WAVs in höchst möglicher Quali und das hört man auch. Solche Instrumentals sind dann nahezu wie das Original.

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  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von audioVortex
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    Artistpage von audioVortex
    Leider trifft das immernoch auf viele Projekte zu - Beat als 1 File, mitunter noch als free-Beat mp3 incl. Voice Tags und meist sogar schon tot-"gemastert" oder in sich fehlerhaft gemischt In wenigen Fällen ist es mixing technisch dennoch machbar auch ohne groß Einbußen zu hören, aber im Regelfall wird man immer mehr oder weniger Kompromisse eingehen müssen. Die Problem addieren sich leider auch auf und machen jeden weiteren Schritt komplizierter.

    Kannst mal probieren auf Artefakte zu hören, z.B. bei Snares oder tiefen Hihats. Um Platz im Beat zu schaffen für die Vocals, werden bestimmte Frequenzbereiche bearbeitet und oft leidet die Snare da drunter. Oder Pumpen in Reverbtails vom Beat, wenn die Vocals reinkomprimiert werden. Die Raum-/Tiefeninformationen können auch oft ein Indiz dafür sein.

    Ich würde schon sagen, dass die Prolematik gut auffallen kann. Wenn du also dir und dem Mixing Engineer einen großen Gefallen tun willst, dann besorg auf jeden Fall die Instrumentals als Stems Ansonsten wenigstens ungemastert als wav.

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  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von TonEmotion
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    Artistpage von TonEmotion
    Zitat Zitat von SOTAER Beitrag anzeigen
    Ich würde sagen, dass das alles davon abhängt in welcher Quali exportiert wurde. Ich nutze immer WAVs in höchst möglicher Quali und das hört man auch. Solche Instrumentals sind dann nahezu wie das Original.
    Die Export Qualität macht natürlich irgendwo einen Unterschied, aber an Track Stems wird man nicht herankommen. Wie audioVortex schon geschrieben hat, muss man hier mit Kompromissen rechnen. Und das hört man auch. Mit Einzelspuren kann man die Elemente in der Frequenzteilung und Tiefenstaffelung wesentlich genauer aufeinander abstimmen und somit ein zufriedenstellenderes Gesamtbild erzeugen.

    In einem bereits gemischten und als 1 File exportiertem Beat, kann man einzelne Elemente nur geringfügig bearbeiten. Steht ein Instrument zB zu weit im Vordergrund, ist es nicht oder fast nicht möglich nur dieses zu bearbeiten. Natürlich kann man hier mit multiband tools arbeiten, jedoch wird dies zwangsläufig auch andere Elemente des Beats beeinflussen, die Frequenzüberschneidungen aufweisen.

    Zumal die meisten Produzenten auf rappers.in, beatstars und co ihre Beats nicht so mischen, dass Rapper darauf noch Platz finden. Sie rotzen da einfach etwas hin, das möglichst laut, voll und breit klingt.

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  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von Liontari Beats
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    Zitat Zitat von TonEmotion Beitrag anzeigen
    Zumal die meisten Produzenten auf rappers.in, beatstars und co ihre Beats nicht so mischen, dass Rapper darauf noch Platz finden. Sie rotzen da einfach etwas hin, das möglichst laut, voll und breit klingt.
    Naja, gebe dir schon recht, aber dazu muss man sagen, dass die meisten Rapper das auf dem rohen Beat auch so hören wollen. Der soll richtig ballern, obwohl der später dann eh leiser gemacht werden muss, damit Platz für die Stimme ist. Aber fürs marketing ist es schon vorteilhaft alles rauszukitzeln was geht, zumindest beim Upload.

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  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von SaiyanKid
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  7. #7
    Benutzer Avatar von DJ Whitechild
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    Zitat Zitat von Aeternum Beitrag anzeigen
    Moin,

    wie krass fällt eigentlich der Qualitätsunterschied zwischen bereits abgemischten Instrumentals ohne Track-Stems und solchen mit Track-Stems aus, was das Abmischen mit Vocals betrifft? Sind solche Tracks (also mit fertigen Beats abgemischt) überhaupt hörbar?
    Hier auf rappers.in hört man finde ich doch oft klar raus, wenn ein Rapper einen fertigen Freebeat aus dem Netz nimmt und sich selber draufmischt. Da ist die Stimme so gut wie immer zu laut gemischt und der Rapper positioniert sich weit vor den Beat. Er will sich halt "richtig" hören und mischt das dann rein über Volume zu laut rein und komprimiert im Anschluss nochmal komplett drüber. Das empfinde ich dann eher als unhörbar. Würde dann insofern auch keinen Unterschied ausmachen, ob derjenige die Stems vorliegen hätte, er würde auch hier den gleichen Fehler begehen. Gibt natürlich auch Ausnahmen, eben solche Rapper, die auch selbst Beats machen und dann eher wissen worauf es ankommt, und wie man ein entsprechend angenehm hörbares Ergebnis erzielt.

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  8. #8
    Neuer Benutzer Avatar von PeakStudiosGermany
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    Also generell würde ich sagen, das fertig gemischt und gemasterte Instrumentale eher die ungünstige Alternative sind. Grund hierfür ist, das die Stimme mit Ihrer Frequenzrange nachträglich schwer integrierbar ist. Meist wird das Instrumental noch total an die Wand gefahren was die Lautheit anbelangt, was dies natürlich doppelt so schwer macht. Ein weitere Nachteil ist, aufgrund der fertigen Mischung, dass sich hier Frequenzen aufaddieren können und somit zu einem suboptimalen Klangbild führen, da man an die einzelnen Instrumente nicht mehr herankommt.

    Größtes Problem aber an der ganzen Sache ist das fehlende Mixing Wissen der Beat Produzenten. Diese wollen möglichst Durchsetzungsfähig mit Ihrem Instrumental sein, daher wird dies meist stark komprimiert und oft auch unzureichend bearbeitet - Stichwort Frequenztrennung, Lowcut, Hicut etc.

    Einzelspuren sind immer anzuraten - wenn nicht möglich dann Beat ungemastert und ohne Plugins auf der Summe in mind. 16 bit anfordern!

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