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Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Liontari Beats
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    Artistpage von Liontari Beats

    Wie wird man besser im bearbeiten/ auswählen von Drum Samples?

    Eine Sache, die mir bei meinen Beats auffällt, ist, dass die Drums meistens nicht ganz optimal sitzen. Entweder passen die Samples nicht zusammen oder die sind nicht gut gemixt etc. Manchmal fehlen einfach die richtigen Instrumente oder Zusatz-Percussions. Sollte man sich vielleicht sogar selber Drums per Sounddesign erstellen? Mich würde mal interessieren, was euch geholfen hat im Auswählen der Drums besser zu werden, denn ohne die hören sich Beats von vornherein kacke an.

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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von TonEmotion
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    ich finde es allgemein schwer gute Drum Samples zu finden.

    Man kann aber natürlich auch semi optimale Drum Sounds aufpimpen.

    Saturation, Distortion oder andickung mit einem Subbass Simualtor (oder wie auch immer man das nennen mag) wie zB den SK10 (https://www.wavesfactory.com/product...drum-sub-kick/).


    Layering verschiedener Sounds kann auch einen großen Klang schaffen. Tiefe mit hoher Kick, Snare mit Clap usw.

    Percussion bringt eher Groove rein. Der Drum Sound sollte aber auch ohne zum Rest des Songs passen.


    Was viele m.M.n. vernachlässigen ist, dass man Drum Samples auch in die Tonhöhe des Songs tunen kann.

    Mit einem Analyzer wie Voxengo Span lokalisiert man die Root Note des Samples (erkennt man i.d.R. an der Frequenzkurve). Dann nimmt man ein Tuning Tool und pitcht das Sample entsprechend Halbtöne hoch oder runter bis man die Root Note des Songs erreicht hat.

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  3. #3
    Benutzer Avatar von Kimsen
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    Artistpage von Kimsen
    Ich hab selbst die Erfahrung gemacht, dass ein riesiger Pool an Drumsamples eher nachteilig ist. Hab früher alles mitgenommen, was man irgendwie bekommen konnte und hatte irgendwann gar kein Überblick mehr.
    Kauf dir sonst lieber ein paar hochwertige Drumpacks und beschränke dich einfach mal auf die, die du wirklich geil findest. Kannst die klanglich auch immer noch abändern, hat BeatEmUpInst ja bereits angeschnitten.

    Hatte vor ein paar Tagen 'ne Unterhaltung mit nem Freund und er meinte, dass er mittlerweile meine Beats ziemlich gut raushören kann. Kann man jetzt positv oder negativ sehen, aber ich finde Wiedererkennungswert ziemlich gut
    Würde nicht sagen, dass mein Kram immer gleich klingt, aber ich hab halt favorite drums und die nutze ich ziemlich oft.

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  4. #4
    Benutzer Avatar von DJ Whitechild
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    Hi!

    Eigentlich sprichst du 2 unterschiedliche Themen an. Wenn du mit Sample Loops arbeitest, sollten die Drums wie Arsch auf Eimer auf dem Instrumental-Überbau sitzen und das kann als Sample-Loop eben nicht immer sauber auf dem Raster der Daw liegen bzw. völlig voneinander abweichen. Wenn du Drum-Loops verwendest, musst du die dann schneiden und anpassen (oder umgekehrt). Kann man auch alles von der Daw vorbereiten lassen. Wenn du einzelne Drum Samples verwendest, programmierst das eben über Midi. In Fl eine einfach Methode ist z.B. das Sample im Slicer in Midi umsetzen zu lassen, dann weißt du wo genau die Schläge sitzen (geht aber eben nur bei Loops die auch entsprechende Ausschläge haben, die dann vom Slicer erkannt werden). Das Midi ziehst dir in die jeweiligen Samples (Kick, Snare) rein, setzt das Midi auf eine Tonhöhe, eben an den richtigen Stellen die Kick oder Snare und löscht den Rest raus. Falls du nicht mit FL arbeitest, einfach wieder vergessen. ;-) Tight programmiert klingt ein Beat schon mal viel professioneller. Ich denke man wird nicht wirklich glücklich damit, wenn man z.B. einfach nur ein Drum-Loop und einen Sample-Loop einfach so kombiniert, macht das schnell einen ziellosen Eindruck, weil jedes Element für sich alleine steht, aber eben nicht so recht zusammenpassen will. :-)

    Anders Thema bzgl. einem gescheiten Klang, der richtigen Auswahl, hast hier ja schon einige sehr gute Tips bekommen. Dünne Kicks, die aber einen angenehmen Punch haben, kannst mit einem Sinustongenerator unterlegen, dann bekommst schon mal einen netten Bauch. Subtil und kurz gehalten, soll ja nicht den Bass ersetzen, hilft das sehr. Früher habe ich da das VST von mda verwendet, müsste ich mal suchen wie das nochmal heißt, nutze das heute aber eigentlich überhaupt nicht mehr. Ich layer lieber massig bei Kick und Snare <- die eben auch vor allem mit leise druntergemischten Claps. Du kannst dann auch damit spielen, dass du die dann nicht auch komplett aufs Raster setzt, verschiedene Snares als Unterfütterung setzt, das lässt einen nicht so schnell an die Drums gewöhnen, ist da ne nette Abwechslung drin, sorgt das für anhaltendes Interesse. Ebenso wie erwähnt sollten die Drums richtig gepitcht sein. Damit das auch alles nicht so leblos "in die Fresse ist", nutze ich immer einen Ambience-Hall, also kleine Räume, eine kurze Hallfahne. Das schweißt die Drums ebenfalls zusammen und macht das etwas lebendiger. Gerade bei den Percussions mit Lautstärke spielen. Alles durchgehend in gleicher Lautstärke gespielt ist halt mehr was für Techno und Co. :-) Je nach Themengebiet einfach auf yt mal einige Tutorials anschauen, das nebenbei nachbauen und dann was für dich rausziehen.

    Als ich vor langer Zeit angefangen habe, habe ich mir erst mal Loops meiner Lieblings-Drumtracks in die Daw gezogen und die Schläge einfach 1zu1 nachgebaut. Du kannst dann auch die passenden Drum-Samples dazu suchen, weil du dazu eine Hörvorlage hast, an der dich dann orientieren kannst. Wenn das dann dazu als Midi exportierst, kannst dir da nette Vorlagen basteln und damit dann schneller in einem neuen Track vorankommen, wenn da gerade mal eine kleine Kreativblockade da ist. :-) Du kannst auch Drum-Loops zerschneiden zu einzelnen Elementen, damit hast dann auch gleich passende Elemente.

    Gute Drum Samples ist echt ein Thema für sich. :-) Oldschool-Samples, James-Brown Drums etc. sind z.B. oft nicht so sehr ausgesteuert, klingen etwas mumpfig und wirken damit nicht so modern. Für sich alleine auch schon etwas "ausgehört". Ich behelfe mir da, dass ich moderne Drum-Samples, welche nicht so einen dominanten Klang haben, kurze Ausschläge, aber direkt voll ausgesteuert sind und richtig klatschen. Die so druntergemischt, dass das Original noch drüberscheint, gibt Oldschool-Samples leicht einen moderneren Klang und kann dir Arbeit in der Nachbearbeitung ersparen.

    Falls was nicht klar ist, ich mich vielleicht etwas undeutlich ausgedrückt habe, gerne nachfragen! ;-) Viel Spaß!

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