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Special: Digged That! VBT – Lieblingsqualifikationen der Redaktion #3

veröffentlicht: Donnerstag, 12.04.2018, 16:35 Uhr
Autor: No My Name Is Maxi

Das VBT geht 2018 nach acht regulären Turnieren und Ablegern wie dem BLB oder VBT Splash! in die allerletzte Runde – doch anstatt in Wehmut zu versinken und dem größten Battleturnier Deutschlands hinterherzutrauen, sollte man sich lieber auf ein starkes letztes Turnier freuen. Denn auch wenn das Teilnehmerfeld am Anfang der Qualifikationsphase größtenteils aus Newcomern bestand, kamen in den letzten Tagen hunderte neue Einreichungen dazu, unter welchen sich viele Perlen und Veterane befinden, die für eins der interessantesten VBTs sorgen könnten. Auch die rappers.in-Redaktion verfolgt gespannt das Turnier und wird darüber berichten. Den Anfang macht das Ranking der Lieblingsqualifikationen der einzelnen Redakteure!

5. Platz: Engine Itano

Im Prinzip haben meine Vorredner bereits alles gesagt. Engine Itano aka Lucs flowt herrlich durch die Bars, ohne unverständlich werden und packt dabei auch noch die ein oder andere wunderbar treffende Zeile auf den Beat. Mit der Leistung ist er auch definitiv ein Anwärter für die höheren Platzierungen in diesem Jahr.

4. Henry Mustache

Ja, auch ich geb's wie Cuttack gerne zu: ich bin großer RRG-Fanboy. So sehr, dass ich mir vor vielen vielen Jahren sogar mal ein Mikzn-Shirt gekauft habe, hach, war das ein herrlicher Shop damals bei Spreadshirt. Und auch, wenn ich mehr Mikzn- als Henry-Fan bin, konnte ich mir bei den drei Qualis der RRG ein breites Grinsen nicht verkneifen und fühlte mich sieben Jahre zurückversetzt. Dass der GV, der Don und Henry ganz nebenbei zu den besten Battlerappern der VBT-Geschichte zählen, sollte wohl unbestritten sein. Hoffentlich hören wir den Fußballmann in der ein oder anderen Gasthook. Komm schon akf, tu uns den Gefallen!

3. Alko

Okay, da läuft also ein Typ mit roter Fliege, weißem Hemd und Hosenträgern über die Reeperbahn und droppt ein paar mittelmäßige Lines. Aber gottverdammt, ist die Hook catchy. Alko geht ins Ohr und bleibt im Kopf. Denn mir persönlich bringen auch die besten Bars nix, wenn ich mir den Track nicht anhören kann. In diesem Sinne: Rapper woll'n wieder Beeeeef, doch den kriegen sie nicht. Wenn der gute Herr sich lyrisch steigern kann, dann sollte man definitiv ein Auge auf ihn werfen!

2. Tamo

Eine Legende, die vor wenigen Wochen in seinem Podcast noch sagte, auf keinen Fall wieder am VBT teilnehmen zu wollen, wenn ich mich recht erinnere. Gott, was bin ich froh, dass er es trotzdem tut. Hier stimmt alles, Beat, Flow, Text, Stimmeinsatz. Und wenn sich Tamo schon in der Quali Mühe gibt, kann man die Messlatte beim Meister des Konterns nicht hoch genug ansetzen.

1. MC Zirkel

Sorry, ich weiß es auch nicht. Aber der Typ catcht mich von ersten Sekunde bis zum Ende und die Qualifikation lief bei mir kurzzeitig im Loop. Das sind ja nicht mal gute Zeilen oder außergewöhnlicher Flow. Aber die Kombination aus Beat, Stimme und Dialekt wirkt auf mich einfach so derart sympathisch, dass ich derbe Bock auf ein paar Runden von MC Zirkel habe. Sogar das innovative Rückfahrkamera-Video passt wunderbar dazu. Mehr! Mehr! Mehr!

(Nico)


5. Platz: PhänOmEn

Ich weiß nicht, irgendwann bin ich mal über eine VBT-Qualifikation von PhänOMen gestolpert und verfolge ihn seitdem bei jedem Turnier, das er so macht. Vielleicht ist er nicht der krasseste MC, was seine technischen wie textlichen Skills anbelangt, aber dafür ein durchaus versierter Punchliner mit Gespür für Musikalität und kreative Videokonzepte. Er atmet für mich den Geist des VBTs und könnte für die ein oder andere interessante Runde sorgen.


4. Wandelbarz

Wandelbarz hat sich seit seiner ersten VBT-Teilnahme ziemlich gemacht und kann inzwischen einiges an Battle-Erfahrung vorweisen, sowohl live als auch in Videoform. Und während mir seine Delivery bei DLTLLY zuweilen noch etwas hölzern vorkommt, bringt er seine Pointen auf Tracks präzise auf den Punkt. Außerdem beweist er in seiner Qualifikation neben einem wunderbaren Beatgeschmack, dass da wohl noch ein paar schöne Flow- und Reimpatterns auf uns zukommen werden.

3. Henry Mustache

Sträflicherweise habe ich Mikzn aka Henry Mustache zu Hochzeiten des VBTs nie so richtig gefühlt, erst nach und nach wuchs die Begeisterung für die abstrusen Videos von ihm und seiner Crew. Und da deren Qualifikationen alle sehr vielversprechend aussehen, freue ich mich umso mehr, das Schaffen der RRG dieses Jahr ab Runde eins zu verfolgen.

2. T-Jey

Ich glaube, T-Jey kenne ich, seit ich das VBT kenne. Wenn er über die gesamte Turnierlaufzeit genug Zeit und Motivation aufbringen kann, gilt er für mich als einer der absoluten Topfavoriten.

1. Dupash

Dupash ist der beste Beweis, dass Battlerap keine Musikalität abgehen muss. Seine Runden funktionieren für mich auch ohne Turnierkontext und gehören immer zu den ersten, die ich nach Fristende anklicke. Und falls es für den VBT-Sieg dann doch nicht reichen sollte, wären doch mal ein paar „normale“ Tracks was richtig Feines!

(Friedrich)

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