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Manuellsen – M.Bilal Souledition

veröffentlicht: Sonntag, 01.07.2012, 12:42 Uhr

Autor: Redaktion



01. Intro (Bilals Inspiration)
02. Messerstich feat. Vlacho
03. Fliegen feat. Nazar
04. Denk nach
05. Giftig feat. MoTrip
06. Farben
07. Yeahiyeah feat. Juh-Dee
08. Nachtschicht 2.5
09. Paradies
10. Sternenstaub
11. Freunde sein
12. Mann aus Gold
13. Versteck dich feat. Animus
14. Mein Licht
15. Tage des Regens
16. Zu wem gehörst du

___________________________________________________________

Review von TonySunshine:

"'Klapp' macht das Messer für die Wichser, die mich aufregen", war irgendwie nicht der Satz, den ich erwartet hätte, um ein Soulalbum direkt nach dem Intro quasi zu eröffnen. Und erst recht nicht von einem außerordentlich talentfreien Rapper namens Vlacho. Mit dem gefühlsbetonten "MMS" von Moe Mitchell, mit dem die "Souledition" von "M.Bilal" aufgrund des hierzulande raren gemeinsamen Genres und in etwa zeitgleichen Releasedates fast zwangsweise verglichen wird, scheint das erste Werk Manuellsens außerhalb der Rapmusik wenig zu tun zu haben. Zeilen wie "Pelle dein' Skalp vom Schädel/ mich packt miese Wut, vergieß' dein Blut" werden dann auch gesungen vom Gastgeber. Meinen persönlichen Geschmack trifft er mit derartigen Lyrics dann doch nicht, aber sollte man vom Opener – und gleichzeitig der ersten Videoauskopplung – auf das komplette Album schließen oder ist dieser schlicht und einfach eher ungünstig gewählt?

"Sie ist mein Licht am Ende vom Tunnel/
Ich lauf' drauf zu und denke nicht einmal nach/
Es kommt die Zeit, wo Licht weicht dem Dunkel/
Doch ich weiß: Du gibst mir dafür die Kraft/
"
(Manuellsen auf "Mein Licht")

Ja, es darf beruhigt aufgeatmet werden: In dieser Ausführung bildet "Messerstich" neben "Versteck dich" die absolute Ausnahme, thematisch dreht sich das Album genretypisch großteils eher herkömmlich darum, wohin Amor mal wieder seine Pfeile ballert. Und manchmal trifft er ins Schwarze, und ab und zu eben ordentlich daneben. Was bestenfalls stattfindet, wenn alle Nebenbuhler abgestochen sind und man seine Herzensdame erobern konnte, darüber wird ebenfalls nicht der Mantel des Schweigens gehüllt. Ganz im Gegenteil: Formulierungen wie "Die Hose ein Stückchen runter, den Slip zur Seite, sodass ich ein' Einblick krieg'" ("Nachtschicht 2.5") erscheinen mir in einem R'n'B-Track leider kaum romantischer als ein eingewachsener Zehnagel. Und hielte man dazu um die Hand einer Frau an, würde diese bestenfalls mit voller Kraft im Gesicht landen. Generell wirkt die Ausdrucksweise des singenden Rappers in einigen Songs viel zu plump. Wenn die Lebensabschnittsgefährtin nervt und man ihr das in Form eines Songs mitteilen möchte, fällt einem doch bestimmt auch etwas Geschickteres als "Du nervst mich so" ein, oder nicht?

"Ist dir denn bewusst, was los ist/
Denn so langsam geht's in die Hose/
Bitte stell mich nicht auf die Probe und/
Denk nach/
"
(Manuellsen auf "Denk nach")

Wenn keine allzu große Euphorie aus den bisherigen Zeilen herauszulesen war, so ist das sicher nicht der falsche Eindruck. Der springende Punkt ist allerdings: Neben wenigen Lückenfüllern (zum Beispiel "Tage des Regens") und seltenen Autotune-Ausrutschern, die dann aber teils so gravierend ausfallen, dass selbst Sun Diego vor Entsetzen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde ("Yeahiyeah", "Fliegen"), ist das auch schon so gut wie das Einzige, was an "M.Bilal Souledition" zu kritisieren ist. Denn auch, wenn Manuellsen nicht immer einen Poeten erster Güte raushängen lässt, so besitzt er doch ein gesangliches Talent, das in einer hiesigen Castingshow nur als "hammermäßig" und "weltklasse" bezeichnet werden würde. Das Gefühl, mit dem er beispielsweise "Farben" oder "Mein Licht" vorträgt, bekommt man nur selten zu hören; damit kann er auch mit der obersten Liga sowohl nationaler als auch internationaler Sänger mithalten. Er singt sich die Seele aus dem Leib und das mit einer Inbrunst, dass man als Hörer einfach mitgerissen werden muss und kein Zweifel mehr darin besteht, dass wir es bei ihm mit einem absoluten Vollblutmusiker zu tun haben, der einfach lebt, was er da tut. Seinen Höhepunkt findet das diesbezüglich eben in "Farben", das außerdem durch ein fabelhaftes Instrumental mit druckvollen Drums besticht und somit das Highlight des Albums darstellt. Die bereits angesprochenen Tracks "Denk nach" und "Nachtschicht 2.5" überzeugen vor allem durch enorm eingängige Hooks, und gerade zweiterer durch seinen entspannten, atmosphärischen Beat. So muss R'n'B klingen. Zu den besten Tracks zählt "Giftig", eine Abrechnung mit der Ex, der vom Instrumental her einer der wenigen ist, die tatsächlich die Bezeichnung "Soul" verdienen. Dreckige Drums, lässige Melodie, kleiner, aber feiner Pianoeinsatz und ein locker singender Manuellsen. Und auch, wenn ich MoTrips Überpräsenz langsam aber sicher absolut leid bin, hier kann man sich durchaus erklären, wieso der junge Mann derzeit so gefragt ist, was Features betrifft. Er liefert einen astreinen Rappart ab, sowohl textlich als auch raptechnisch den besten des Albums.

"Ich glaube nicht, dass du's verstehst und deshalb sag' ich's dir/
Noch einmal: Lass mich los, denn ich hab' kein' Vertrag mit dir/
Meinetwegen warte hier – tschüß/
Ich komm' nicht zurück und fahre lieber Richtung Glück, bevor ich noch ein' Tag verlier'/
"
(MoTrip auf "Giftig")

Auch die restlichen Rapparts gehen durchaus in Ordnung, die einzige Ausnahme wurde bereits anfangs besprochen. Wir dürfen gespannt warten, ob die BPjM das Album in die Finger bekommt. Wenn dem so sein wird, könnte "M.Bilal Souledition" aufgrund Animus' Part auf "Versteck dich" wohl als das erste deutsche R'n'B-Album auf dem Index in die Geschichte eingehen. Neben Manuellsens Gesangstalent bleiben nun nur noch die Produzenten zu loben, die sich kaum einen Faux-Pas erlaubten und fast ausschließlich Hochwertiges ablieferten. Lob gebührt hier allen voran Juhdee, der für die meisten Beats verantwortlich zeichnet, aber auch den Bouncebrothas, Phrequincy, Zino Beats und M3.

Fazit:
Auch, wenn sich, gerade was die Lyrics anbelangt, der ein oder andere Ausrutscher auf dem Album befindet, haben wir es dank einiger großer Glanzlichter, einem erstklassigen Sänger und Produktionen auf einem hohen Level insgesamt mit einem sehr guten Album zu tun. Als Rapper konnte mich Manuellsen bisher nur sehr vereinzelt mit Tracks überzeugen und so trifft dieses Album in seiner Diskografie bisher am meisten meinen Geschmack. Und weil wir um den Vergleich zum Konkurrenzprodukt "MMS" leider nicht herumkommen: Der beste Track der beiden Alben befindet sich zwar auf Manuellsens Soulprojekt, Moe und Co lieferten allerdings konstanter auf hohem Niveau ab, wodurch sie meiner Meinung nach ein kleines Stück vorne liegen. Trotzdessen bleibt zu sagen, dass beide Sänger die verloren geglaubte Musikrichtung in Deutschland ein wenig ins Rampenlicht rücken konnten und zu hoffen, dass man in Zukunft bald mehr davon hören wird.

Redakteur-Bewertung der CD:

___________________________________________________________


Review von disdi:

Man entwickelt sich anscheinend. Doch ein künstlerischer Kurswechsel ist gerade im Rap besonders schwer, wo es um die Person hinter dem Act geht und so oft wie sonst nirgendwo der Versuch misslingt, das (Un-)Wort Authentizität richtig auszusprechen. Die Schwierigkeit dieses Unterfangens zeigt sich auch hier. Stilisierte man sich in der Vergangenheit noch als Pottweiler-Oberhaupt, so blickt man heutzutage als vom Leben gebeutelter Kleinkrimineller in Xavier-Naidoo-Gedenkpose in die Kamera. Nasenfahrrad inklusive. Schwarz-weiß natürlich. Deep sowieso. "Souledition" halt. Die Rede ist von Manuellsens neuestem Machwerk. Zeugnis der Persönlichkeitsreifung ist da auch der Titel. "M.Bilal" heißt es nämlich. "M.Bilal Souledition", um genau zu sein. Na gut, zum Islam zu konvertieren, sich ein neues Pseudonym zuzulegen und aus heiterem Himmel sinngeschwängerte Deepness zu vertonen, kennt man ja nicht nur vom guten Cat Stevens. Auch im Rapgame scheint sich das Prozedere zum echten Trend zu etablieren. Auf Dauer wird der Straßenweg aber auch zu steinig und wenn jeden Moment die Messerklinge aufspringen könnte, muss ja auch für das Seelenheil gesorgt sein. Oder zumindest für die "Souledition". Das Ganze hat mit Soul übrigens nur gemeinsam, dass aus ganzem Herzen gesungen wird. Aber ein Goldkehlchen war Emanuel Twellmann ja schon immer.

"'Klapp' macht das Messer, 'Klapp, Klapp' macht das Messer/
Ich stech' zu ohne schlechtes Gewissen
"
(Manuellsen auf "Messerstich" feat. Vlacho)

Der Opener zeigt einem, dass man nur, weil man einer Religionsgemeinschaft beitritt, deren Gedankengut nicht per se verinnerlicht. Wenn's um Liebe geht, wird er also zum "Tzüscho" und sticht Leute ab. Die ganze Liebes-Sache und alles, was damit zusammenhängt, scheint noch nicht so richtig angekommen zu sein. Aber okay, ist ja auch kompliziert und kann man ruhig als künstlerische Freiheit durchgehen lassen. Fairerweise muss man ja auch sagen, dass nirgendwo der Anspruch erhoben wird, dass die Musik Hand in Hand mit seinem Glauben geht, aber wenn man's an die große Glocke hängt, darf man sich auch über Sticheleien nicht wundern. Ansonsten ist der Track allererste Sahne. Der Beat ist ein richtiges Brett. Vlacho kommt mächtig auf dem Instrumental und macht das Ding zu einer passablen Gangster-Ballade. "M.Bilal" Straßenedition? Leider bedient sich ein Großteil der Platte an klassischen, aber eben bis zur Schlaffheit ausgelutschten R'n'B-Stilmitteln. Um Hasstiraden von Vornherein Einhalt zu gebieten, will ich gleich mal klarstellen: Nein, ich habe nichts gegen R'n'B. Aber es muss ja nicht immer der gleiche Driss sein. Dass man frischen Wind ins Genre bringen kann, wurde ja nicht zuletzt durch Künstler wie Jamie Woon und The Weeknd bewiesen. Und dass man auch mit althergebrachten Zutaten wunderbar unterhalten kann, zeigt einem Odd Futures Frank Ocean. Aber hört man sich diese Platte an, hat man das Gefühl, als arbeite Manuellsen eine Liste mit Klischees ab, die auf jeder R'n'B-Platte Pflicht sind. Autotune – check. Gedrillte Snare vor der Hook – check. Gebrauch von Anglizismen an den unmöglichsten Stellen – check. Kann auch sein, dass ich nicht der Zielgruppe angehöre und solche Texte der Teenagerin von Heute regelrechtes Zalando-Geschrei entlocken. Wenn dem so ist, will ich nichts gesagt haben. Dass Manuellsen auch anders kann, beweist er übrigens auf "Giftig" mit dem Aachener MoTrip. Auch hier ist die Thematik nichts Neues. Aber scheiße, das Teil kann was. Wunderbar organisches Instrumental, schön roughe Bassline. Der Track ist bezeichnend für das verschenkte Potenzial. Denn dass Manuellsen singen kann, wissen wir ja nicht erst seit gestern.

"Diese Zeit mit dir, sie war wie/
Ein Liter Zyankalie – giftig, Baby/
"
(Manuellsen auf "Giftig" feat. MoTrip)

Ob Manuellsen ansonsten bewusst ausschließlich Beats pickt, die wie billige Aufgüsse von Ami-Material klingen, weiß ich nicht. Aber ein wenig Experimentierfreudigkeit wäre definitiv wünschenswert gewesen. Der Höhepunkt dieser Bestrebungen findet sich auf "Farben", auf dem man sich mit Blick auf das Wochenende im Post-Dubstep-Hybrid versucht. Gesungen wird wieder gut. Inhaltlich bewegt man sich in den seichten Gewässern der Floskelmetaphorik. Aber im Video mimt er den D'Angelo. Wirklich schöner Körper. Mit "Nachtschicht 2.5" liefert er dann auch einen Fremdschammoment erster Güte. Diese R'n'B-sche Glorifizierung des Körperlichen in dieser sonst so erzkonservativen Subkultur will mir sowieso nicht ganz rein. Normalerweise peinlich darauf bedacht, jede sexuelle Zweideutigkeit zu vermeiden oder durch ein nachgeschobenes "No Homo" zu negieren, säuselt einem hier ein zwei Meter großer Hühne "Ich komm' in dir" ins Ohr. Aber wahrscheinlich war das auch eher unbeabsichtigt. Oder pumpt der Straßenchabo von heute sowas im Tiefergelegten?

"Das ist zu viel für mich – ich komm' in dir"
("Nachtschicht 2.5")

Nicht nur musikalisch, sondern auch lyrisch wirkt das ganze Album schlicht zu konstruiert. Die Tracklist liest sich schon fast wie die eigene Karikatur – mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass ihm die Sache todernst zu sein scheint. Standardthemen wie Freundschaft und Liebe werden mit austauschbaren Standardphrasen auf plastischen Beats besungen. Man atmet fast schon auf, wenn sich ein Rapper zum Gastpart meldet. Denn MoTrip, Nazar, Vlacho und Animus liefern durchaus solide Parts ab. Okay, das runtergepitchte "Marmor, Stein und Eisen bricht – Schmerz – aber nicht mehr mein Herz" von letzterem hätte man getrost bleiben lassen können, aber das hätte man so Einiges auf diesem Album. So bleibt die "M.Bilal Souledition" weit hinter den Möglichkeiten zurück, denn Manuellsen ist ein tadelloser Sänger, dem man die Leidenschaft anhört. Lässt man das Werk jedoch Revue passieren, erweckt Manuellsen den Eindruck, er sei noch in einer Art künstlerischem Zwiespalt: Einerseits wären da die Gesamtpräsentation, das lobenswerte Bestreben, deutschsprachige Black Music ein wenig populärer zu machen sowie der Versuch, Gefühle "soulfully" zu vermitteln. Auf der anderen Seite finden sich zahllose Elemente aus der Prä-"Bilal"-Ära, die sich nicht so recht ins abgeklärt wirkende Schwarz-weiß-Bild einfügen wollen – beispielsweise die Straßenattitüde, die sich auf Songs wie "Messerstich" oder "Versteck dich" auch durch die Featureparts besonders herauskristallisiert. Darüber hinaus fehlt es Manuellsen vor allem an lyrischem Fingerspitzengefühl, um seinen im Titel gestellten Anspruch gerecht zu werden oder gar eine Harmonie der hier als unvereinbar erscheinenden Spannungsfelder Straße und Soul herzustellen. Da sind einfach zu viele Patzer, zu viele Plattitüden und für einen hörbaren deutschsprachigen R'n'B-Song über Sex braucht es definitiv mehr Sprachgespür. Die programmierte "Souledition" ist es dann nicht geworden. Hoffentlich wird das noch.



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