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Dexter

veröffentlicht: Mittwoch, 25.07.2012, 19:14 Uhr

Autor: lupa



Der Wortsportler Produzent Dexter stand uns zuletzt im Jahre 2010 Rede und Antwort zu seinem damals in Zusammenarbeit mit Demograffics-Mitglied Maniac entstandenen "Raw Shit"-Projekt. In den vergangenen beiden Jahren ist allerdings so einiges passiert: Zum Beispiel Dexters Siege bei zwei von zwei Beatfights, seine kürzlich erschienene Kollabo-EP "Weihnachten im Elfenbeinturm" mit Morlockk Dilemma und zahlreiche Produktionen für Genregrößen wie Casper und Cro, durch deren Alben er sich seit Kurzem auch "Gold-Produzent" nennen darf. All das war mehr als Grund genug für uns, sich noch ein weiteres Mal mit dem hauptberuflichen Kinderarzt zu treffen – und zwar auf dem diesjährigen Splash!-Festival.

rappers.in: Dein aktuelles Projekt trägt den Titel "Weihnachten im Elfenbeinturm" und entstand mit Morlockk Dilemma, mit dem du bereits seit vielen Jahren zusammenarbeitest. Wie darf man sich da die Produktion von deiner Seite aus vorstellen? Hast du Morlockk einfach mit Beats beliefert und er hat seine Texte darüber geschrieben oder verlief das mehr Hand in Hand?

Dexter: Ich kenne Dilemma ja schon lange und er kriegt ständig Beats von mir, wenn ich denke, dass sie was für ihn sind. Er hatte dieses Konzept im Kopf und meinte, er will zur Zeit nur EPs machen. Dann hat er mich gefragt, ob ich das gerne mit ihm zusammen machen will. Ich hab' zugesagt und ihm einfach nochmal einen ganzen Schwung geschickt. Er hat sich dann ein paar Beats rausgesucht, Tracks gemacht und kam nochmal bei mir vorbei. Wir haben noch ein paar zusätzliche Sachen ausgesucht und alles fertig gemacht. Die Beats standen im Großen und Ganzen schon. Dilemma hat nur zu den Themen, die er hatte, die passenden gewählt.

rappers.in: Verstehe ich das richtig, dass er sich dann auch schon früher Beats rausgesucht hat und das jetzt auf der EP eine Mischung aus älteren und neueren ist?

Dexter: Genau. Manche sind ein paar Jahre alt, manche sind ganz neu.

rappers.in: Bist du bei der Entstehung von Tracks auf deinen Beats oft involviert oder versendest du Beats generell nur an die Abnehmer und lässt die dann alles Weitere machen?

Dexter: Ich möchte eigentlich nie einfach nur etwas abliefern, aber oft ist es halt so. Oft steht ein Beat und dann rappt jemand darüber. Klar, im Arrangement oder so, wenn man nochmal was dazu macht, dann bin ich involviert, aber die Rapper lassen sich oft nicht reinreden. Sie wollen die Stimme immer laut haben und ich will den Beat immer laut haben. (grinst)

rappers.in: Ärgert dich das denn teilweise?

Dexter: Man macht sich immer 'nen Kopf. Wenn dann der Track fertig ist und man hört ihn über 'ne Anlage, denkt man sich schon manchmal: "Aaah, das hätte ich jetzt für meinen Geschmack aber schon ganz anders gemacht". Wenn man mit jemandem zusammen arbeitet, muss man eben auch Kompromisse eingehen. Es ist aber wirklich so, dass ich die Stimmen zum Beispiel oft gern selber abgemischt hätte. Vor allem, wenn ich ein gewisses Soundbild vor Augen hatte. Na ja, man muss sich dann eben beugen.

rappers.in: Sagst du dem jeweiligen Rapper auch Bescheid, wenn dir dieses und jenes nicht ganz so gut gefällt?

Dexter: Wenn ich finde, dass ein Track nicht so geil geworden ist, sag' ich manchmal einfach nichts. Und wenn ich finde, dass ein Track geil geworden ist, dann sage ich das dann schon. Aber bei den Leuten, mit denen ich zusammenarbeite, weiß ich ja meistens, was die liefern werden und da weiß ich ja auch, dass es im Endeffekt immer gut wird. Von daher gibt es dieses Problem meistens nicht.

rappers.in: Du hast in diesem Jahr bereits den Beatfight für dich entscheiden können – was hältst du generell von dieser Veranstaltung? Du hast in einem Interview mal gesagt, dass du nicht möchtest, dass der Beatfight zu einem "Bayern-Ding" wird. Bist du beim nächsten Beatfight also nicht dabei oder wie dürfen wir das verstehen?

Dexter: Ich will da nicht unbedingt wieder mitmachen, weil ich gar nicht mehr so viel zu verballern hab'. Du musst da ja 40 Beats parat haben und möchtest nur Qualität liefern. Das geht in der Fülle nicht so oft. Das war zwei Mal in einem Jahr und ich wollte auch nichts doppelt spielen. Wenn der Beatfight erst wieder in einem Jahr stattfindet, dann hätte ich vielleicht wieder genug und könnte es mir überlegen. Na ja, lieber zweimal gewonnen haben und nicht noch einmal mitmachen.

rappers.in: Wie bereitest du dich denn für so eine Veranstaltung vor?

Dexter: Die Beats hat man ja, aber man muss sie kürzen und ein bisschen präparieren. Du musst alles von einem Beat in dreißig Sekunden packen ... inklusive Anfang und Ende. Und Spannung aufbauen. Das gehört total dazu. Die Arrangements, also wie die Beats kommen, das ist das Eigentliche. Erst kommt das Intro, dann knallt der Beat rein und dann ist's geil – oder so. Zwischendurch wieder was Ruhiges. Wie ein Spannungsbogen. Das ist die Anstrengung, aber das kriegt man innerhalb von einer Woche hin. Das muss man halt nach der Arbeit machen.

rappers.in: Du produzierst also nichts ausschließlich dafür.

Dexter: Nein, um Gottes Willen. Gar nicht. Ich hab' keine Zeit dafür. Auch hier, für das Splash! -Festival, hatte ich keine Zeit, was vorzubereiten. Die Leute müssen mit dem zufrieden sein, was ich in kurzer Zeit vorbereiten kann. Aber im Endeffekt ist es auch nicht so aufwändig, aufzulegen. Das mach' ich eh und das kann ich. Du suchst dir ein paar Beats aus, die du auflegen willst und das war's. Das ist kein großes Hexenwerk, was ich da mache. Ich spiele nur ein paar Sachen und die Leute finden's gut. Es gibt ganz viele Leute beim Beatfight, die auf dem selben Film sind. Das ist wie ein großes Klassentreffen. Das ist auch dieser Dabeisein-Gedanke, so kitschig sich das anhört. Das Gewinnen ist dann das Sahnehäubchen. Aber wenn ich nicht gewonnen hätte, wär' für mich auch keine Welt zusammen gebrochen. Ganz und gar nicht.

rappers.in: Welchem Künstler, der bisher noch nicht am Beatfight teilgenommen hat, würdest du unbedingt empfehlen, mal mitzumachen?

Dexter: Ich würde gerne den ClefCo da sehen, das ist ein Kumpel vom Kamp aus Wien, der hin und wieder was für Italiener produziert. Den find' ich ziemlich gut, der sollte da mal mitmachen. Aber ihn kennen nicht so viele Leute, glaub ich. Auch Maniac, von den Demograffics, der richtig gute Beats macht, den soll der Gupta mal einladen. (Anm. d. Red.: Julian Gupta, u.a. Jury-Mitglied der VBT Splash!-Edition und Chefredakteur des Splash!-Mags) Maniac sagt immer "Ne, ne", aber vielleicht macht er ja das nächste Mal mit. Ich kenne seine Festplatte und ich weiß, was da so schlummert. Das sind nicht unbedingt die Sachen, über die er dann auch rappt, sondern Sachen, die da einfach so auf der Platte rumliegen. Und sie sollten unbedingt mal gehört werden.



rappers.in: An was für Projekten bist du aktuell beteiligt? Sprich: Auf welchen Alben, die in naher Zukunft erscheinen sollen, werden wir Dexter-Beats hören?

Dexter: Ich produzier' ein bisschen für ein Rapperduo – Juke und Imun heißen die, die kennt auch niemand. Die machen das ein bisschen anti, ein bisschen abstrakter. Das Album mache ich gerade, zum größten Teil produzier' ich das. Das mache ich auch eher ausführend mit Abmischen, Mastern und so. Das kommt irgendwann demnächst. Und mein Soloalbum kommt im Herbst, daran arbeite ich auch gerade. Das ist so ähnlich wie "Jazz Files", es werden aber nur Psychedelic Rock-Samples gehostet. Also aus den 60ern und 70ern, Orgelzeug und hohe Gesänge. Ein bisschen wie ein riesiger LSD-Trip. Damit bin ich eigentlich fertig, ich muss es nur noch schön mit einem roten Faden in Verbindung bringen. (grinst) Was dann passiert, weiß ich nicht. Aber das reicht auch erst mal. Ach so, auf dem Cro-Album hab' ich auch noch einen Track produziert. Das ist gestern rausgekommen. Der Track heißt "Ein Teil".

rappers.in: Als wir dich das letzte Mal interviewt haben, hast du gemeinsam mit Maniac gerade "Raw Shit" veröffentlicht. Kommt da nochmal etwas von euch beiden? Habt ihr noch viel Kontakt miteinander?

Dexter: Ich wohne ja mittlerweile nicht mehr in Regensburg, sondern in Stuttgart. Aber der Kontakt ist nach wie vor da und wir sehen uns oft. Wir schreiben und telefonieren auch und schicken Beats hin und her. Aber was Rap angeht, habe ich halt keine Zeit, um richtig Texte zu schreiben. Man muss 'nen Kopf dafür haben, auch wenn ich oft nur irgendeinen Käse schreib'. Man muss trotzdem ein bisschen was investieren. Für mich ist es so: Wenn ich einen Beat mache, ist das ein Ausgleich wie Fahrradfahren. Da muss ich meinen Kopf nicht so anstrengen. Darum fällt das Rappen ein bisschen zurück. Das heißt aber nicht, dass ich das nicht mehr machen werde. Ich denke mal mit Achim (Maniac, Anm. d. Red.) oder Jaques Shure, einem Kumpel von mir ... Mit dem Shure-Mic nehmen wir immer auf, bei mir unter der Decke. Meine Decken sind nämlich so hoch und ich hab dann so'ne Coca Cola-Decke. (lacht) Wir rappen mittlerweile auch im Sitzen ein und machen eher gemütliches Zeug. Nicht mehr mit tausend Mal Doppeln und sowas. Einfach nur rappen und den Moment einfangen. Vielleicht kommt davon ja mal was Zusammengewürfeltes.

rappers.in: Du bist generell auch Fan von samplelastigen Beats – wo liegen da so deine Quellen? Wie erkennst du ein gutes Sample?

Dexter: Ich erkenne das ganz schnell. Ich gehe nach wie vor in Plattenläden und durchforste Blogs. Manchmal habe ich nachts nur drei Stunden Schlaf, weil ich so lange im Internet rumhänge. Ich gehe auch ab und an nach dem Nachtdienst in den Plattenladen und erst danach nochmal pennen. Man muss sich viel durchhören und dabei filtern. Und das Filtern dauert lange. Aber wenn man dann mal was entdeckt hat, dann ... Also, ich weiß dann ganz genau, was es ist. Das kann ein Klickerklacker sein. Das ist völlig egal. Was wichtig ist: Es muss organisch sein. Ich steh' nicht auf das kalte Synthie-Gefiepe. Was nicht heißt, dass ich was gegen Synthies hab', ganz im Gegenteil. Aber Billig-Plug-Ins. Das ist nicht mein Ding.

rappers.in: Du hörst ja somit auch viel, was dir überhaupt nicht gefällt, richtig?

Dexter: Ja, auf jeden Fall. Jeder hat einen anderen Filter, das ist Geschmackssache. Wenn ich etwas höre, weiß ich sofort: "Das ist was!" Und wenn es nur ein Akkord in einem Lied ist, das sonst nur scheiß Akkorde hat. Dann ist es eben dieser eine und schon mit dem kann es richtig geil werden. Manchmal prägt das auch die Kaufentscheidung. Wenn die Platte sonst scheiße ist, kaufe ich sie dann nur wegen diesem einen geilen Sample. Manchmal schreibe ich mir das auch auf und lad' es dann runter. (lacht) Wenn ich alte Musik höre, habe ich immer den Hintergedanken, dass ich das vielleicht samplen kann. Ich hör' zu Hause eigentlich nur Psych Rock-Scheiße. Ich fahr' halt ab auf das Zeug. Viel alte Musik, 60er, 70er und frühe 80er. Das ist genau mein Ding, schon seit Jahren. Das hat mein Vater mitgeprägt. Von ihm hab' ich meine ersten Samples, er hat über 1000 Schallplatten und auch voll das rare Zeug. Aber das Ganze ist auch einfach eine Bewegungssache. Wenn du heute Musik hörst und weißt, du kannst sie dir aus dem Internet ziehen: "Warum soll ich mir 'ne CD oder Platte kaufen?" Ich kann auch verstehen, warum die Leute das heute nicht mehr machen. Weil die damit nicht sozialisiert worden sind. Weil die Eltern, die jetzt Kinder bekommen haben, größtenteils keine Platten mehr haben. Es sei denn, es sind DJs oder zufällig Plattensammler. Aber früher war das halt das Medium. Von daher ist das ein bisschen vom Aussterben bedroht. Wobei man auch sagen muss, dass wieder viele Junge in den Plattenladen gehen. Casper oder Cro, die würden ihre Sachen ja nicht auf Platte rausbringen, wenn es sich nicht lohnen würde. Das wird auf jeden Fall wieder mehr. Ich merk' das auch in Plattenläden. Vor vier, fünf Jahren war das echt mau. Viele gute Plattenläden in Deutschland haben geschlossen. Aber jetzt machen wieder neue auf. Es lohnt sich wohl wieder – find' ich gut!

rappers.in: Wie ist eigentlich generell der Kontakt unter Beatproducern? Tauscht man sich über bestimmte Prozesse aus und kann man noch viele sinnvolle Tipps von anderen bekommen?

Dexter: Ob man voneinander lernt, weiß ich nicht. Bestimmt unbewusst. Aber nicht so, dass man sich fragt: "Wie machst du das und das?" Das will man ja auch nicht immer verraten. Bei uns ganzen MPM-Leuten ist das ein richtig freundschaftliches Verhältnis. Das ist nicht so, als ob ich Kollegen seh', sondern wie auf 'nem Klassentreffen. Wobei, da würde ich eher nicht hingehen. (lacht) Man tauscht sich aus, aber meistens labert man irgend 'ne Scheiße und gar nicht über die Musik.

rappers.in: Wo siehst du die Vorteile von Rappern, die sowohl das Producing als auch das Schreiben übernehmen? Hat das eventuell auch Nachteile?

Dexter: Ich find' das gut. Eigentlich finde ich dieses Beat-Shopping beschissen, weil der Musik-Mach-Gedanke dabei ein bisschen verloren geht. Das ist manchmal so: "Dieser Produzent hat gerade 'nen Hype, also hol' ich mir was von dem". Wie eine Garagenband alles zu Hause zusammen macht – das ist doch viel cooler irgendwie. Wenn da zum Beispiel drei Leute sind, einer produziert und zwei rappen, und die machen das als Band zusammen – das ist ein viel besserer Gedanke. Nichtsdestotrotz macht es mir auch Spaß, anderen Beats zu geben. Aber wenn Rapper auch für sich produzieren, finde ich das gut ... wenn sie es können.

rappers.in: In unserem letzten Interview hast du gesagt, dass du die Serie "Dexter" bislang noch nicht gesehen hast – hat sich das inzwischen geändert?

Dexter: Immer noch nicht. (lacht) Das liegt daran, dass ich keinen Fernseher hab'. Gut, im Internet könnte ich es schauen. Ich muss ehrlich sagen: Ich hatte auch 'ne Zeit lang einen Fernseher, hab' durchgezappt und das nie erwischt. Ich bin da nie zufällig drauf gestoßen und dachte, wenn das so populär ist, dann müsste das doch irgendwann mal passieren.


(Florence Bader & Pauline Staigle)

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